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Das Hotel

Das Hotel Mestre de Avis – Meister von Avis - ist eine der wenigen zentral gelegenen Unterkünfte der Altstadt von Guimarães. Es befindet sich im historischen Stadtkern, der seit 2001 von der UNESCO in der Liste „Weltkulturerbe“ aufgenommen wurde. Es befindet sich 100 Meter vom Hauptplatz Toural, ein idyllisches Fleckchen der Stadt und nur fünf Autominuten von der Autobahn entfernt. Das Hotel wurde in einem renovierten historischen Gebäude 1998 eröffnet. Es verfügt über 16 Zimmer verteilt auf drei Stockwerke und bietet seinen Besuchern einen angenehmen und preiswerten Aufenthalt.
Ein idealer Startpunkt, um zu Fuß die schönsten und faszinierendsten historischen und kulturellen Höhepunkte der Stadt zu erreichen und das große Freizeitangebot von Guimarães zu nutzen. Seine zentrale Lage, nahe der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt, lädt Sie dazu ein, Guimarães sowohl bei Tag, als auch bei Nacht in vollen Zügen zu genießen.

Mestre de Avis (Großmeister des Ritterordens von Avis und als Joao I. König von Portugal)

Gewidmet dem Sieg der Schlacht von Aljubarrota ließ er als König D. Joao I. (Johann I.). in seiner Regierungszeit von 1385 bis 1433 in Guimarães die Kirche Nossa Senhora da Oliveira erbauen, weshalb er in Guimarães besonders bekannt ist. Das wunderbare Eingreifen unserer Herrin der Schlacht (Nossa Senhora de Batalha ) würdigend, legte er die Strecke zwischen dem Stadteingang (Padrão de S. Lazaro) bis zur Kirche da Oliveira barfuß gehend zurück. Dort überreichte er seine „Pelote“ (Panzerhemd), die ihm als Rüstung diente, einen Altar aus vergoldetem und emailliertem Silber und einer ein Meilen langen goldenen Kordel. Als unehelicher Sohn von D. Pedro (König Peter I.)und einer galizischen Dame, D. Teresa Lourenço, wurde D. João im Alter von etwa 6 Jahren zum Großmeister des Ritterordens von Avis ernannt. Als Verantwortlicher eines der wichtigsten religiösen Ordens des Landes war D. João ein mächtiger Mann von höchstem Ansehen.  Der Tod D. Fernandos (legitimer Sohn von Peter I und dessen Nachfolger ab 1367) löste eine bis 1385 anhaltende Krise aus. Die Regierungsgeschäfte wurden, entsprechend des Testaments des verstorbenen Monarchen von dessen Witwe D. Leonor Teles übernommen. Graf Andeiro (den das Volk ablehnte) spielte als Berater und Vertrauter der Königin eine wichtige Rolle am Hof. Dies missfiel einer großen Gruppe Adliger, unter ihnen D. João.
D. Joao plante die Tötung Andeiros, die er mit Hilfe anderer Adliger durchführte. Hervorzuheben ist die wichtige Rolle des Händlers Alvaro Pais bei dieser Verschwörung. Donna Leonora  bat um Hilfe ihres Schwiegersohns D. Juan von Kastilien, dieser fiel in Portugal ein, um die Thronrechte seiner Ehefrau D. Beatriz durchzusetzen. D. João wurde zum Führer und Verteidiger des Königreichs gewählt. Der ausgebrochene Krieg führte im ganzen Land zu erbitterten Gefechten. In der Schlacht von Aljubarrota (am 14. August 1385) gelang den Portugiesen ein glorreicher Sieg, der die kastilischen Ansprüche endgültig beendete. 1395 kam der Hof in Coimbra zusammen und rief D. João Mestre de Avis zum König aus. Zusammen mit seinen Söhnen als bewaffnete Ritter, brach D. João, fast sechzigjährig nach Nordafrika auf und eroberte 1415 Ceuta. Die Expedition nach Ceuta  war der Beginn der portugiesischen Expansion. Seinen unehelichen Sohn D. Alfonso, den künftigen Herzog von Bragança  verheiratete er mit der Tochter von Nuno Álvares Pereira. Um ihn als Thronerben vorzubereiten bezog der seinen Sohn D. Duarte in die Reichsverwaltung ein. Im Alter machte er sich durch großzügige Gaben an religiöse Institutionen verdient. Geliebt vom Volk, wurde er bekannt als König der guten Erinnerung („Boa Memoria“).

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